MVZ Dr. Gamringer & Kollegen

Dr. med. Stephan Riss, FEBO

Ärztlicher Leiter

Dr. med. Judit Riss

Angestellte Ärztin

Fachärzte für Augenheilkunde

Kontakt

Kumpfmühler Straße 69
93051 Regensburg
Tel: 0941 / 93747

Kontakt

Kumpfmühler Straße 69
93051 Regensburg
Tel: 0941 / 93747

Die Okuläre Kohärenztomographie (OCT)

Die Netzhaut (Retina) kleidet die Innenseite des menschlichen Auges wie eine Tapete aus und besteht aus rund 130 Millionen Sehnervenzellen, die das ins Auge einfallende Licht in elektrische Impulse umwandelt und über den Sehnerv ans Gehirn weiterleitet. Innerhalb dieser nur etwa 0,2 Millimeter dicken Netzhaut greifen diese unzähligen Nervenzellen in einem fein verzweigten Netzwerk ineinander und ermöglichen so ein hochwertiges Sehen.

Bei vielen Erkrankungen können Veränderungen dieser Feinstruktur, z.B. durch Einlagerung von Flüssigkeit oder Ablagerungen zu einer reduzierten Sehfähigkeit führen. Meist ist dabei das wichtige Netzhautzentrum, die so genannte Makula, betroffen, dessen Sehnervenzellen für das Erkennen von Gesichtern, das Farbensehen oder das Lesen verantwortlich sind. Leider sind die feinen Veränderungen innerhalb der Netzhaut oftmals nicht leicht erkennbar, so dass ein frühzeitiges Erkennen ausbleibt und eine entsprechende Therapie nicht eingeleitet werden kann.

Die Okuläre Kohärenztomographie ermöglicht seit einigen Jahren eine sehr feine Untersuchung dieser betroffenen Netzhautstrukturen. Dabei tastet ein unbedenklicher Laser die Netzhaut ab und entwirft ein mikroskopisches Bild auch der tieferliegenden Netzhautstrukturen. Dieses Verfahren dauert nur einige Sekunden und ist für den Patienten völlig ungefährlich, schmerzlos und berührungsfrei.

OCT bei Makulaveränderungen

Das OCT bietet daher eine frühzeitige Diagnostik und eine verlässliche Verlaufskontrolle von Netzhautveränderungen im Bereich der Makula, vor allem bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), dem Diabetischen Makulaödem bei Diabetes mellitus sowie bei Flüssigkeitseinlagerungen und Durchblutungsstörungen z.B. nach Gefäßverschlüssen der Netzhaut.

OCT bei Glaukom (grünem Star)

Neben Erkrankungen der Netzhautmitte (Makula) spielt das OCT mittlerweile auch eine entscheidende Rolle bei der Diagnostik und Verlaufskontrolle des Glaukoms (grünem Star), welches druch ein langsames Absterben von Sehnervenzellen gekennzeichnet ist. Eine Abnahme der Netzhautdicke im Bereich des Sehnervenkopfes ist ein frühes Zeichen des Glaukoms. Eine sehr genaue und frühzeitige Diagnostik und auch eine verlässliche Verlaufskontrolle ermöglicht das OCT.
Die laserunterstützte Vermessung des Sehnerven sollte als Basisdiagnostik bei Verdacht auf Glaukom erfolgen, um Klarheit über den Zustand der Nervenfasern und ggf. das Stadium der Erkankung zu schaffen. Die Untersuchung kann in bestimmten Abständen wiederholt werden um das Voranschreiten der Erkrankung (Progression) frühzeitig zu erkennen und die Therapie entsprechend anzupassen.

Sprechstundenzeiten

Montag

8-12 Uhr und 13-17 Uhr

Dienstag

8-12 Uhr und 13-17 Uhr

Mittwoch

8-12 Uhr und 13-17 Uhr

Donnerstag

8-12 Uhr

Freitag

8-12 Uhr

Offene Sprechstunde

Dienstag 8-10 Uhr

Mittwoch-Freitag 8-9 Uhr